Mittwoch, 4. Januar 2012

#05 - Nebel der Gedanken Teil 2

Fortsetzung von dem 1.Teil. Hier geht es zum 1.Teil -> klick .. und jetzt viel spaß (?) beim 2.Teil. Würd mich wieder über Kommis freuen ^.^"

Ich weiß nicht wie lange ich da gestanden hatte, aber irgendwann tauchte die Besitzerin des Elektroladens vor mir auf.
Sie war eine etwas rundlichere alte Dame, die mich aus ihren hellblauen Augen mitfühlend an sah. Sie hatte so viele Fragen an mich. Fragen die ich zwar hörte, aber die es nicht schafften durch den Nebel, der sich in meinen Gedanken gelegt hatte, anzukämpfen.
Ich musste wohl sehr bemitleidenswert ausgesehen haben, denn sie nahm mich plötzlich einfach in den Arm, vielleicht hatte ich auch angefangen zu weinen, mein Gesicht fühlte sich so nass an oder waren es ihre Tränen? Weinte sie vielleicht um mich, einen Menschen den sie nicht kannte?

Als sich der Nebel in meinen Gedanken schlichtet und letzten Endes ganz zu verschwinden schien, merkte ich, dass ich in einer Wohnung stand. Die ältere Dame hatte mich zu sich nach oben genommen. Sie wohnte direkt über ihrem Laden.
In der Wohnung waren lauter altes Zeug verteilt, eben so wie man sich wohl meist die Wohnung von älteren Leuten vorstellt, aber diese Wohnung hatte nicht diesen typischen alt Müll kram, in dessen Gegenwart man sich unwohl fühlt und auch irgendwie der Geruch von altem in der Luft hängt, nein, die Wohnung strahlte etwas gemütliches und süßes aus, genau passend für die ältere Dame.
Mit dem Tablett auf dem zwei dampfende Tassen Kakao standen, sah sie einfach so lieb, führsorglich und ruhig aus, dass man sie einfach in ihr Herz schließen musste.
Ihr Name war Marina und sie war stolze 80 Jahre alt, aber wie sie selbst sagt, fühlt sie sich noch wie knackige 30. Ich musste unweigerlich grinsen … und ich dachte schon ich hätte verlernt zu lächeln.

Marina strahlte so viel Energie und Kraft aus, sie schaffte es einfach nicht lange ruhig zu sitzen und dennoch strahlte sie gleichzeitig eine ruhe und weise aus, dass ich mir einfach nur wünschte, auch mal so zu sein, sobald ich dieses Alter erreicht hatte.
Die Frage nach dem ob ich es schaffen würde überhaupt so alt zu werden brauchte ich mir gar nicht erst zu stellen. In der heutigen Zeit werden die Menschen alle immer älter. Es ist ja schon fast normal das wir 80 und älter werden, aber wieso das ganze? Wieso tut die Wissenschaft alles dafür, dass wir älter und älter werden?

Die Antwort ist leicht.. wir haben Angst vor dem Tod. Dem unausweichlichem Ende, dem jeder mal gegenüber steht und das natürlichste auf der Welt ist und dennoch kämpfen wir dagegen an. Wir haben Angst. Was passiert wenn wir sterben?
Die Gläubigen unter uns denken, dass man nach dem Tod ins Paradies kommt. Das ist in vielen Religionen so, aber was ist mit den nicht-gläubigen, wie mir?
Die nicht-gläubigen haben nicht dieses „wissen“ nach dem Tod ins Paradies zu kommen oder wiedergeboren zu werden. Bei uns ist der Tod, sobald man daran denkt, ein schwarzes nichts. So in etwa wie das nichts in der unendlichen Geschichte, das alles zerstört und in das man nicht sehen kann, das man sich nicht vorstellen kann, weil es einfach NICHTS ist.

Ich glaube dafür beneide ich die gläubigen. Das sie sich an den Gedanken festhalten können nach dem Tod ins Paradies zu kommen. Ich denke da erscheint einem der Tod nicht ganz zu fürchterlich gruselig oder?

Im Wohnzimmer, wo wir auf dem Sofa saßen und Kakao tranken, standen viele Photos. Ich stand auf und sah sie mir alle an. Auf eigentlichen jedem war ein Paar abgebildet. Es fing mit einem schwarz-weiß Photo von einem Jugendlichen paar an bis hin zu einem Farbbild wo man ein schön gealtertes Paar sehen konnte.
Die Photos zeigten, so erklärte mir Marina, sich und ihren Mann. Sie waren seid ihrem 15 Lebensjahr ein Paar. Beachtlicht fand ich, so schafften es die meisten Paare, die sich in diesem Alter kennen lernten doch noch nicht mal über 1-2 Jahre hinaus.
Marina sprach von ihrem Mann so als wäre er noch hier. Als wäre er gerade kurz weg und würde gleich wiederkommen, weswegen ich mir die Frage nicht verkneifen konnte wo er denn gerade sei.
Sie lächelte mich nur an und sagte, dass er vor 5 Jahren verstorben sei. Genau an ihrem 60. Hochzeitstag.
Als ich Ansätzen wollte um ihr zu sagen wie leid mir das Tat fiehl sie mir ins Wort. Es sei nicht schlimm, so sagte sie. Er war alt und krank und das sterben hat ihn endlich erlöst. Sie sei auch nicht traurig deswegen, denn sie weiß er erwartet sie. Egal wo das auch sein mag .. da wird sie auch bald hin gehen, aber erst müsse sie noch einige Sachen im hier und jetzt erledigen, bevor sie ihm folgen kann. Genau dieser Gedanke, dass sie sich wieder sehen war es, was sie daran hinderte traurig über seinen Tod zu sein.

In dem Moment empfand ich kein Mitleid mit dieser armen kleinen Frau, die allein in ihrer Wohnung lebte und das Geschäft von ihrem Mann am laufen hielt. Nein ich war dankbar, dass ich sie treffen konnte, diese Frau die zu viel Kraft und Fröhlichkeit ausstrahlte, obwohl man ihr das Beste in ihrem Leben genommen hatte.

Bevor ich mich recht versah lag ich in den armen von Marina und weinte .. ich weinte wie ich es schon lange nicht getan hatte. All die Tränen die ich all die Jahre zurück gehalten hatte flossen nur so aus mir raus und ich schluchzte immer zu Danke .. Danke Marina.

Freitag, 23. Dezember 2011

#04 - Identität ; Wer bin ich?

Das ist eine Frage die uns unser ganzes Leben lang begleitet... Die Frage nach dem "wer bin ich?"

Ich bin Franziska W. , geboren am 9.7.92 in Berlin ... ja das bin ich. So steht es auf meinem Ausweis, aber wer bin ich wirklich. Diese Frage bezieht sich nicht auf die Formalitäten, sondern auf das Innere von uns. Auf unseren Charakter, auf unsere Seele.
Kannst du auf diese Frage antworten? ... Ich kann es nicht.

Im Psychologie Unterricht habe ich gelernt das wir, wenn wir in das Jugendalter eintreten und bis zum Erwachsenenalter in der 5.Phase stecken.. der Phase in der wir unsere Identität entwickeln oder in eine Identitätsdiffusion geraten.
Wir lernen das was wir sind und sein wollen mit dem wie uns die Gesellschaft sieht und haben will in ein Gleichgewicht zu bringen. Wir lernen es auf einem Seil hoch in der Luft zu balancieren, wenn nicht .. stürzen wir ab und geraten in die Identitätsdiffusion. Wir wissen dann nicht wer wir sind, kommen damit nicht zurecht wie wir uns geben soll. Die meisten Menschen schließen sich dann Gruppen an. Gruppen die einem eine Identität vorgeben in die man dann nur noch hineinzuschlüpfen braucht. Gerne werden hier all die ausländerfeindlichen Gruppierungen genommen oder Punks und Grufties.
Ich persönlich benutzen aber gar nicht gerne solche Gruppierungsnamen. Diese Gruppierungen wie Punks, Grufties und Emos gehören für mich zu dem typischen Schubladen denken. Sobald du etwas auffälliger und verrückt durch die Gegend läufts, am besten noch zum Beispiel nen Iro oder grüne Haare bist du gleich in den Köpfen der Menschen ein Punk. Wenn du zum Beispiel gerne schwarz trägst bist du entweder ein Emo oder ab und zu auch ein Grufti.
Sobald du einer Gruppierung in den Köpfen der Menschen zugeordnet wurdest, hast du auch gleich deren Ansichten, wie Leute sein müssen, die diesen Gruppierungen angehören.
Dieses Denken ist nicht ok. Man gibt einem Menschen so mit noch nicht mal mehr die Chance zu zeigen wer er wirklich ist, aber genau damit müssen wir lernen um zu gehen. Wie uns die Gesellschaft sieht und wie sie uns gerne hätte.

Ich persöhnlich muss jedoch sagen das ich immer wieder erstaunt bin, wie ich scheinbar gesehen werde.
Fühlen tue ich mich meist wie ein Schatten, von dem zwar jeder weiß das es ihn gibt, aber keiner so wirklich diesem Beachtung schenkt, aber scheinbar ist dem nicht so.
Vor kurzem bin ich an der Bushalte Stelle auf einen alten Schulkameraden getroffen. Wir waren in der 4. bis 6.Klasse in der selben Klasse. Man hat sich so unterhalten wie das so ist, wenn man sich lange Zeit nicht gesehen hat. Ich erzählte ihm das ich mein Fachabi für Sozialpädagogik mache und er meinte das es zu mir passe. Das ich schon früher in der Grundschule den Eindruck machte das diese Richtung das richtige für mich sei. Ich höre das immer öfters, dass die Leute mich so einschätzen das die Berufe die in den Bereich Sozialpädagogik fallen das richtige für mich seien. Scheinbar bin ich also doch nicht so ganz unbeachtet.
Aber wie sehen mich die Menschen? Wie muss man denn sein, dass die Leute von einem denkt, man gehöre in den Sozialpädagogischen Bereich?

Kennt ihr diese Situationen? Wenn ihr erfahrt das die Umwelt euch ganz anders wahr nehmt als ihr gedacht hattet?

Was ich auch immer sehr schön finde ist es, wenn mir andere erzählen wollen das ich ja so durchschaubar wäre und sie alles über mich wüssten. Ich muss dann immer daran denken, dass das was die Leute als durchschaubar betrachten und meinen alles über mich zu wissen... nur das ist was ich ihnen zeige, was sie glauben alles von mir sei. Ich habe so viele Seiten an mir , dass ich selber nicht ein mal wirklich sagen kann wer ich jetzt genau bin. So viele Seite die ich hab sind noch unverstanden oder unerkannt, weswegen ich im jetzigem Moment noch nicht behaupten würde, sagen zu können WER ich genau bin.

Könnt ihr das? Könnt ihr euch hinstellen und sagen wer ihr seid?

#03 - schräge Story? oder Nebel der Gedanken?

Hier ist mal was anderes von mir als was bisher on kam.. mal zum ausprobieren wie ihr darauf reagiert. Ich hab oft Ideen für Geschichten (*hust* meist unter der Dusche *hust*) und diese hier habe ich mal aufgeschrieben. Eine Freundin von mir war es aber die gesehen hat, was ich nicht erblickt hab.. das diese Geschichte, auch wenn der Hauptcharakter nicht wirklich ich bin (Alter & Größe passen nich genau), so spiegelt sie doch soo viel von mir wieder O____O naja.. lest selbst und hinterlasst mir doch nen Kommi was ihr davon haltet und ob ich vielleicht daran weiter arbeiten soll ^.^

Weg. Ich muss hier weg.
Das war das einzige an das ich denken konnte, während ich mich im dunklem Zimmer auf meinem Bett
zusammen rollte.
Der Blick auf meine Digitaluhr zeigte mir 23:59. Im Haus war alles ruhig, nichts regte sich
und niemand bekam meine Gedankengänge mit.
Weg. Ich muss von hier weg.
Als ich mich aus dem Bett schwang schaltete die Uhr auf 00:01 ein. Ich war 18 Jahre alt. Volljährig
und konnte endlich weg.

Innerhalb einer Stunde stand ich auf dem Bahnhof mit einer kleinen Reisetasche.
Am Fahrkartenschalter ekundigte ich mich wann der nächste Zug käme und kaufte eine Karte.
Der Zug war um diese Zeit noch vollkommen leer. Welcher Irre fährt auch um 1:30 Uhr mit dem Zug. Ach ja.. ICH.

Ich musste dem Kontrolleur neben meinem Zugticket auch meinen Ausweis zeigen. Für mein Alter bin ich sehr klein,
gerade mal auf 1,55 m hab ich es geschafft. Wegen meiner Größe werd ich auch oft für 16 gehalten, da ist es kein Wunder,
dass er mein Ausweis sehen wollte.
Es muss schon komisch aussehen, wenn so ein kleines Mädchen um halb 2 am morgen allein in einem ZUgabteil sitzt.

Die Sitze im Zug waren gemütlich. So gemütlich das mein Kopf gerade erst den Sitz berührt hatte als ich auch schon einschlief oder
lag das einfach daran das ich seid Tagen nicht mehr richtig geschlafen hatte?

Die Putzfrau die den Abteil sauber machen wollte weckte mich. Ich hatte die ganze Zugfahrt verschlafen und war bis zum Ende mitgefahren.
Aus dem Fenster guckend konnte ich das Meer erkennen. Die Ostsee sei das, so erklärte mir die nette ältere Putzfrau und sah mich
ganz mitfühlend an. Schnell schnappte ich meine Sachen und verließ den Zug und den Bahnhof.

Ein kühler Wind spielte mit meinen Haaren.
Ich konnte die salzige Luft förmlich fühlen und auch schmecken. Das war nicht schlimm. Nein. Es war angenehm.
Viel besser als diese verdreckte Luft in einer Stadt.

Mit der Fähre die um 11:00 ablegte fuhr ich nach Amrum. Einer Insel die ich das letzte mal in Kindheitstagen gesehen hatte.
Wir hatten in der Grundschule beide male unsere Klassenfahrt hierher gemacht.
Meine Kindheit... eine zeit die mir so schön in Erinnerung geblieben war. So war es also kein Wunder das ich mich nach genau
dem Ort sehnte.

Den ganzen Tag verbrachte ich dort. Erkundete alles und merkte das alles aufeinmal ganz anders auf mich wirkte, wie es mir
meine Erinnerungen zeigte, aber gleichsam einfach immer noch wunderschön war.

Als ich am Abend die Fähre zurück nehmen wollte blieb ich an einem kleinem Laden stehen. Der Fernseher im Schaufenster lief und zeigte
die aktuellen Nachrichten. Sowas sehe ich eigentlich nicht, aber .. sie zeigten meine Heimat, meine Stadt.. mein Berlin.
Die Nachrichtensprecherin erzählte das die Stadt um 3 uhr des heutigen Tages komplett in Nebel getaucht wurde.
Man sehe seine eigene Hand nicht mal vor Augen. Niemand weiß was in der Stadt los ist, da der Nebel jegliche Kommunikation ausgeschaltet hatte.

Die Nachrichtensprecherin wollte gerade ansätzen um etwas zu sagen, als hinter ihr, aus dem Nebel heraus ein Knacken zu hören war und
dann war der Bildschirm einfach schwarz.

Wie versteinert stand ich da. Ich konnte mich nicht rühren und starrte nur auf den schwarzen Bildschirm des Fernsehers.
Der Nebel, der mich seid Wochen und Monaten in meinen Gedanken qälte und alles zu erdrücken schien .. der jetzt wo ich endlich
weg gefahren bin, ans Meer .. jetzt meine Heimat zu erdrücken schien...

Samstag, 26. November 2011

#02 Social Network - Twitter

Liebe Twitteraner habt ihr schon mal einem Nicht-Twitteraner versucht zu erklären was Twitter genau ist oder seid ihr vielleicht einer derjenigen, der eine solche Erklärung zu hören bekommen hat?

Im ersten Moment denkt wohl jeder Nicht-Twitteraner „Was ist denn das für ein scheiß bitte?“ und im grunde ist das ja auch wahr.
Ich hab es versucht meinen Eltern und meiner Freundin zu erklären und bereits während des Erklärens viel mir auf „scheiße .. was du da erzählst ... eigentlich ist Twitter total bekloppt“. Wieso ich das gedacht hab? Der Grundgedanke von Twitter ist es zu schreiben was man wo und wann macht. (Ist doch schon irgendwie verrückt oder etwa nicht?)
Diese sogenannten Tweets können dann all die lesen, die einen verfolgen oder wie ich persönlich es gerne nenne, die einen stalken. Selber kann man auch andere stalken und sieht deren Tweets, d.h. im Grunde ist Twitter allein der Teil von Facebook wo man seinen Status rein schreibt. Es ist aber auch noch so viel mehr.

Über Twitter ist man mit anderen Leuten stetig in Verbindung. Man kann neue Leute kennen lernen, mit Freunden in Kontakt stehen, sollte man weiter auseinander wohnen und sich länger nicht mehr gesehen haben, bietet Twitter so die Möglichkeit dennoch stetig auf dem laufenden zu sein, was bei dem anderen gerade so abgeht. Für viele, wie auch für mich, ist Twitter auch ein Ventil, der Ort an dem man sich auslassen kann und meist bekommt dies auch niemand mit der im Umfeld von einem ist.
Man will sich kein Mitleid bei den andern ergattern oder groß die Aufmerksamkeit. Viel mehr braucht man einfach ein Ort um seine Gefühle hinaus zu bringen, da dies viele im mündlichen nicht können oder gerade niemanden haben.

Es ist einfach ein Ort sich mit anderen austauschen zu können und zu informieren, denn Twitter wird nicht nur von Privatpersonen oder den großen Stars genutzt, die ihre Fans stetig auf dem laufenden halten was sie gerade tun (und sich später beschwerden, dass ihre Fans überall auflauern, obwohl sie es ja kurz vorher getwitter haben wo sie sind, aber lassen wir das).
Auch die Unternehmen sind auf Twitter gestoßen und machen so Werbung für sich oder beantworten fragen. Bei der Deutschen Bahn oder der U-Bahn (Berlin) hat man so die Möglichkeit die Frage direkt dort zu stellen, selbst wenn es einfach die Frage ist wieso der Zug nicht kommt und wann denn der nächste komme.
Das Unternehmen hat so ein viel engeren Kontakt zu ihren Kunden und kann (relativ) schnell auf ihre Probleme eingehen. Klingt doch gut oder nicht?

Ich finde vor allem Firmen, egal ob bekannt oder nicht, sollten sich wirklich überlegen einen Twitter Account anzulegen und auch als Privatperson ist das nicht verkehrt. Ausprobieren gehen und sich selber eine Meinung bilden, denn das Grundprinzip kann man noch so gut erklären. Richtig rüber bringen, WAS Twitter ist geht einfach nicht. Man muss das selber erleben. Ich würde mich auch bereitwillig hinstellen und Starthilfen bzw. generell Hilfestellungen geben wer mag (-> dat_monsta), aber auf alle Fälle sollte man mal einen Blick reinwerfen, aber das auch nicht nur für einen Tag!

Mich würde es auch mal interessieren wieso sich einige Twitteraner eigentlich bei Twitter angemeldet haben?! Schreibt mir das doch mal bitte in die Kommentare. Würde mich freuen ^.^

(Das hier sollte nur ein kleiner Beitrag sein, damit es hier nicht so verstaubt. Leider nicht so schön geschrieben wie beim letzten Mal(?), aber ich hoffe das es dennoch ok ist)

Mittwoch, 2. November 2011

#01 Liebe

Die Liebe lässt uns fliegen .. sie bringt uns je länger wir sie genießen können Meilen um Meilen höher in die Luft, aber je höher wir dann sind, um so schmerzhafter ist der Fall, wenn alles vorbei ist, wenn die Liebe auf ein mal weg ist.
Doch egal wie viel schmerz wir erleiden, wie sehr wir uns auch die Seele aus dem Leib weinen, wenn die Liebe dann doch wieder auftaucht, ist alles vergessen.
Die Liebe macht uns blind, lässt uns vergessen wie viel Schmerz sie erzeugen kann und lässt uns nur eines sehen.. den Menschen dem diese Liebe gebührt, aber wieso ist das so? Wieso sehnen wir uns nach dem Gefühl der Liebe, nach etwas das uns sowohl Freude als auch Leid bringen kann? Wieso gehen wir immer und immer wieder das Risiko ein verletzt zu werden?

Die Antwort ist eigentlich ganz simpel. Der Mensch ist ein Rudeltier und kann einfach nicht ohne andere Menschen auskommen und vor allem nicht ohne Zuneigung und Liebe.
Das beginnt schon im Babyalter. Ein Baby dem es zwar nicht an Nahrung mangelt und bei dem auch die Hygiene stimmt, wird zu einer hohen Wahrscheinlichkeit es dennoch nicht schaffen, weil eine weitere sehr wichtige Sache fehlt. Die Zuneigung.

Ich behaupte hier auch nichts einfach so, denn dazu gibt es einige Versuchsreihen, bei denen sie festgestellt haben, dass Kinder, die keinerlei Wärme und Zuneigung erhielten nach und nach gestorben waren und das obwohl es ihnen an Nahrung und Hygiene an nichts fehlten.

Wir werden also schon so geboren das wir Zuneigung brauchen um zu überleben.
Die absoluten Einzelgänger werden vermutlich lautstark protestieren, sagen sie bräuchten niemanden, aber selbst der größte Einzelgänger braucht jemanden an seiner Seite.

Die Liebe kann man, wenn man es nicht so arg genau nimmt, doch bei nahe mit einer Droge vergleichen. Ein Mal probiert will man immer mehr bzw. man will es überhaupt wieder spüren. Das kribbeln wenn man von ihm oder ihr berührt wird, das wohlige warme Gefühl das sich von dieser Stelle aus im ganzen Körper verbreitet, das flattern im Bauch wenn man ihn/sie sieht und sie/er einen auch ansieht.
Man will stets in der Nähe dieser Person bleiben, die einem allein durch die Anwesendheit, durch einen Blick eine Woge von Geborgenheit, Wärme und Glück durch den Körper jagt. Vergessen ist, wie viel Schmerz eine gescheiterte Liebe hervor rufen kann, was man schon erlebt hat (wenn man das hat), man will einfach nur dieses Gefühl behalten. Das ist es auch was am Ende so schmerzt. Der Entzug des Menschen, der einem die Droge Liebe gegeben hat und natürlich auch der Verlust des Menschen, dem man sich anvertraut hat, den man in sein Herz gelassen hat.

Ich werde weder sagen das die Liebe etwas unnötiges ist oder sagen das die Liebe etwas wunderbares ist, bei dem die Schmerzen egal sind.
Das sollte jeder für sich entscheiden. Jeder sollte für sich selber wissen welche Meinung er vertritt, aber aus Erfahrungen kann ich sagen, dass die Menschen die, die Liebe schon spüren durften oder sie gerade haben, stets der Ansicht sind, dass die Liebe etwas ist, was man im Leben braucht, auch wenn es schmerzen verursacht, ist es doch etwas wundervolles.
Die Menschen jedoch, die die Liebe noch nicht gespürt haben (wie ich eigentlich) oder die nur schlechte Erfahrungen haben bzw. gerade ihre Liebe verloren haben, sagen, dass die Liebe etwas ist das man nicht braucht und man wolle sich nie wieder verlieben.
Egal welcher Ansicht man ist, eines ist ganz klar … man kann sich vor der Liebe nicht verstecken, da sie uns überall begegnen kann.
In all möglichen Formen.